Ice Buddies

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Touren

Unter Schlittenhundesport versteht man im allgemeinen Schlittenhunderennen, eine faszinierende Sportart für Musher (Schlittenhundeführer) und Zuschauer. An den Sprintrennen stört mich persönlich, dass die Anfahrt mit dem Auto häufig sehr weit ist und man nur 15-20 Minuten auf dem Trail ist, dananch sitzt man den Rest des Tages mehr oder weniger rum. Das hat weder mich, noch meine Hunde wirklich befriedigt und so kamen wir zum Tourenfahren.
Tourenfahren ist ein ebenso faszinierender Schlittenhundesport wie Rennen und ist bei weitem kein gemütlicher Spaziergang. Im Grunde unterscheidet sich die Tour nur in wenigen Punkten von einem Schlittenhunderennen. Die wesentlichen Unterschiede sind folgende:

Bei einer Tour wird nicht auf Zeit gefahren
Eine Tour bewegt sich nicht auf einer vorher abgesteckten Strecke

Das bedeutet jedoch nicht, daß Tourenfahrer planlos in der Landschaft herumfahren. Eine Tour wird in der Regel durch den Tourenleiter sehr sorgfältig geplant und vorbereitet. Das dient der eigenen Sicherheit und gebietet die Rücksichtnahme auf unsere Umwelt. Touren werden eigentlich immer beim zuständigen Forstamt angemeldet und die Strecken genehmigt. Touren kann man mit dem Schlitten, dem Trainingswagen aber auch mit einem Fahrrad durchführen. Und hier ergeben sich interessante Aspekte für Leute, die mit diesem Sport erst anfangen. Zunächst hat man in der Regel einen oder auch zwei Schlittenhunde. Bald stellt man fest, daß diese Tiere ein hohes Maß an Bewegung fordern. Wie soll man ihnen gerecht werden? Das Tourenfahren unter Führung eines erfahrenen Schlittenhundeführers hilft in diesen wunderbaren Sport rein zu kommen und Spaß zu haben.

Auf Touren fährt man in der Gruppe und versucht zusammen zu bleiben. Bei sehr unterschiedlicher Schnelligkeit der Hunde müssen die Schnellen immer wieder auf die langsameren Tourenmitglieder warten, was aber nicht schlimm ist. Am schönsten aber sind die Touren, wo die Hunde ungefähr alle das gleiche Tempo laufen, ich hatte letzte Saison das Vergnügen mit vier Alaskan Malamuten und zwei Siberian Huskies mehrere Touren von 40 Kilometer Länge zu fahren bei einem sehr schnellen Grundtempo, was meinen Beiden sehr entgegen kam. So kann man in einer schnellen Gruppe bei optimaler Witterung durchaus Durchschnittsgeschwindigkeiten von 14-16 km/h erreichen und macht nur eine Pause zwischendurch.Ich plane regelmäßig Touren hier bei uns in der Nähe, wer Lust hat, mit mir und meinen Hunde zu fahren, der darf sich gerne bei mir melden.Allerdings ist die kürzeste Strecke, die wir fahren können 25 Kilometer, eine gewisse Grundkondition sollte da vorhanden sein. Die längste Tour, die ich mit meinen Hunde bisher gefahren bin, waren 64 Kilometer am Stück mit zwei Pausen zwischendurch. Nach Anzug der Pausen hatten wir eine reine Fahrzeit von 5 Stunden und 11 Minuten.